Institut für Molekulare Biowissenschaften

Forschung

Einricht mbw

Forschung

Derzeit elf Arbeitsgruppen erforschen am Institut die verschiedensten molekularen Aspekte des Lebens.

Im Fokus stehen dabei vor allem Mikroorganismen und Pflanzen. Membranbiologie ist traditionell eine der Stärken des Instituts. Im Zentrum stehen Analysen der Struktur und Funktion membranständiger Proteine, deren Regulation und Anbindung an intrazelluläre Signalkaskaden. Im Rahmen der Biotechnologie wird an der Entwicklung mikrobieller Zellfabriken durch klassische oder rekombinante Verfahren zur Überproduktion von verschiedensten Chemikalien und Enzymen gearbeitet. Ein neuer Aspekt ist die Identifizierung und Charakterisierung neuer Metabolite im Sekundärstoffwechsel insektenpathogener Mikroben und deren Anwendung. Es werden Stoffwechselwege gezielt verändert, um zum Beispiel mit Hefen Biokraftstoffe zu produzieren oder Therapieansätze für die Verbesserung der zellulären Abwehr zu entwickeln.

In der Mikrobiellen Physiologie liegt der Schwerpunkt auf der Stoffwechselphysiologie, ihrer Regulation und den genetischen Grundlagen in Archäen, Bakterien und Eukaryoten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Analysen der Membranbiologie und der Biotechnologie, so dass eine enge Vernetzung im Fachbereich und darüber hinaus besteht. Schwerpunkte der Forschungsrichtung Molekulare Pflanzenphysiologie sind der Energiestoffwechsel in photosynthetischen Organismen und die diesem Stoffwechsel zugrunde liegenden Interaktionen der Organellen. Dabei stehen physiologische, strukturell biochemische und genetische Untersuchungen im Vordergrund.

Im Forschungsschwerpunkt Degenerative Prozesse und molekularer Stress liegt der Fokus auf der Untersuchung der molekularen Mechanismen des Alterns und insbesondere der Rolle der Mitochondrien in diesem Prozess, sowie auf der Analyse der zellulären Antwort auf Hitze- und Photostress. Die am Schwerpunkt Schutzfunktion von Carotinoiden beteiligten Gruppen bearbeiten den molekularen Mechanismus der Carotinoid- Wirkung bei Starklicht sowie der Protektion gegen reaktive Sauerstoffspezies und Membranschädigungen, die von externen Faktoren hervorgerufen werden. Bei den regulatorischen RNAs geht es um die strukturelle und funktionale Analyse von regulatorischen nicht-kodierenden RNAs, deren Interaktion mit Proteinen sowie ihre biologische Funktion und zelluläre Regulation.

Forschungsthemen

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Forschungsthemen

Lehrstuhl     Anrede Vorname     Nachname
               

Biologie und Biotechnologie der Pilze

   

Prof.

Richard

   

Spivallo

Biologie und Genetik von Prokaryonten

   

Prof.

Jörg

   

Soppa

Biosynthese in Pflanzen und Mikroorganismen

   

Prof.

Gerhard

   

Sandmann

Molekulare Biotechnologie

   

Prof.

Helge

   

Bode

Molekulare Entwicklungsbiologie

   

Prof.

Heinz Dieter

   

Osiewacz

Molekulare Mikrobiologie und Bioenergetik

   

Prof.

Volker 

   

Müller

      Prof. Beate    

Averhoff

Molekulare Zellbiologie der Pflanzen

   

Prof.

Enrico

   

Schleiff

mRNA-based gene regulation

   

Dr.

Andreas

   

Schlundt

Pflanzliche Zellphysiologie

   

Prof.

Claudia

   

Büchel

Physiologie und Genetik niederer Eukaryonten

   

Prof.

Eckhard

   

Boles

RNA-Strukturbiologie

   

Prof.

Jens

   

Wöhnert

 

Hochschullehrer

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Hochschullehrer

Anrede Vorname     Nachname     Lehrstuhl
               

Prof.

Beate

   

Averhoff

   

Molekulare Mikrobiologie und Bioenergetik

Prof.

Helge

   

Bode

   

Molekulare Biotechnologie

Prof.

Eckhard

   

Boles

   

Physiologie und Genetik niederer Eukaryonten

Prof.

Claudia

   

Büchel

   

Pflanzliche Zellphysiologie

Prof.

Volker 

   

Müller

   

Molekulare Mikrobiologie und Bioenergetik

Prof.

Heinz Dieter

   

Osiewacz

   

Molekulare Entwicklungsbiologie

Prof.

Gerhard

   

Sandmann

    Biosynthese in Pflanzen und Mikroorganismen

Prof.

Enrico

   

Schleiff

   

Molekulare Zellbiologie der Pflanzen

Dr.

Andreas

   

Schlundt

   

mRNA-based gene regulation

Prof.

Jörg

   

Soppa

   

Biologie und Genetik von Prokaryonten

Prof. Richard    

Spivallo

   

Biologie und Biotechnologie der Pilze

Prof.

Jens

   

Wöhnert

   

RNA-Strukturbiologie

Lehre

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Lehre

In der Lehre ist das Institut beteiligt an den Bachelorstudiengängen Biowissenschaften, Biophysik und Bioinformatik sowie an den Lehramtsstudiengängen des Fachbereichs Biowissenschaften und der Biologieausbildung der Mediziner. Darüber hinaus bietet es die zwei Masterstudiengänge Molekulare Biowissenschaften und Molekulare Biotechnologie an und ist an anderen kooperativen Masterstudiengängen beteiligt.

Kolloquium

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Kolloquium

Wintersemester 2018/2019

  • Die Vorträge finden jeweils um 17:15 Uhr statt.
    The talks starts at 17:15
  • Ort: Biozentrum auf dem Campus Riedberg, Raum 260/3.13
    Where:  Campus Rieberg, Biocenter, Section of the Building 260 Room 3.13
Tuesday 16.10.2018  

Dr. Jose M Jimenez-Gomez
Institut Jean Pierre Bourgain INRA-Versailles, Frankreich

Domestication delayed circadian rhythms in tomato


Tuesday 23.10.2018  

Dr. Andreas Schlundt
Institut Molekulare Biowissenschaften, Goethe Universität

Towards atom-resolved RNA-protein landscapes that egotiate mRNA fate


Tuesday 06.11.2018  

Dr. Xavier Charpentier, International Center for Research on Infectious Diseases Villeurbanne, France

Natural transformation and acquisition of antibiotic resistance in Acinetobacter baumannii


Tuesday 20.11.2018  

Dr. Mirko Basen
Institut Molekulare Biowissenschaften, Goethe Universität

Thermophiles - from basic physiology towards biotechnological applications


Tuesday 29.01.2019  

Dr. Daniel Kögler
Martin Luther Universität, Halle an der Saale

The protein import machinery at the plastid envelope membrane comprises subunits that connect protein import with other essential plastidic processes

The plastid depends on the import of several hundred nucleus-encoded proteins. The main import route for these proteins entails the translocons at the outer (TOC) and inner (TIC) chloroplast envelope membrane. Recently a 1 MDa complex at the inner envelope membrane was discovered, that does not only function in plastid protein import but also seems to be important for other plastidic processes. One of the components of this complex is Tic56. This protein is important for the accumulation of the other 1 MDa-TIC-complex components and thus for the formation of the 1 MDa complex. In our hands a defect in Tic56 has no consequence for plastid protein import. Instead, the loss of the 1 MDa-TIC- complex component Tic56 leads to a reduction of plastid ribosomal proteins and a processing defect of the 23S rRNA, indicating that Tic56 and the 1 MDa-TIC-complex are critical for plastid ribosome biogenesis and consequently for plastid translation. Thus our findings reveal a link between plastid protein import and synthesis of plastid encoded proteins.


Tuesday 05.02.2019  

Prof. Dr. Andres Jäschke
Universität Heidelberg

Chemical Biology of RNA - New epitranscriptomic modifications and novel imaging approaches


     

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