Mitarbeiter

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe und ihre Arbeitsgebiete

T: +49 69 798 29263
Papanikolaou@em.uni-frankfurt.de

Viola Papanikolaou

Sekretariat
Biozentrum N200 Raum 207


T: +49 69 798 29548
a.hamann@bio.uni-frankfurt.de

Dr. Andrea Hamann | Postdoktorandin

Mitochondriale Proteinqualitätskontrolle

Die genetische Manipulation verschiedener Schutzmechanismen führt überraschend oft zu unerwarteten Effekten z.B. auf die Lebensspanne (z.B. Kurzlebigkeit bei PaSod3-Überexpression oder Langlebigkeit bei der Deletion von PaClpP, dem Gen für eine mitochondriale Protease). Verursacht werden diese Effekte durch den Einfluss, den verschiedene Proteinqualitätskontrollsysteme (wie z.B. Schutz vor ROS-bedingten Schäden, Mitophagie, Proteindegradation) aufeinander ausüben. So führt die Beeinträchtigung eines bestimmten Schutzmechanismus zur kompensatorischen Induktion eines anderen. Die diesen Prozessen zugrundeliegenden Regulationsmechanismen sind Ziel unserer Untersuchungen. Dabei wird auch ermittelt, inwieweit die balancierte Fusion und Teilung von Mitochondrien in das Regulationsnetzwerk mit eingebunden ist.





henkel@bio.uni-frankfurt.de

Vanessa Henkel | Doktorandin

Untersuchungen zur Bedeutung selektiver Autophagie für Alterungsprozesse von Podospora anserina

Autophagie ist als Teil der zellulären Qualitätskontrolle ein wichtiger Prozess zum Abbau geschädigter Zellbestandteile. In vorherigen Arbeiten zeigte sich, dass in Podospora anserina, einem filamentösen Ascomyceten, Autophagie auch einen Einfluss auf die Lebensspanne und Alterung ausübt. Bei der Makroautophagie werden unselektiert Zellbestandteile in Autophagosomen eingeschlossen und zur Vakuole transportiert. Bei der Mitophagie hingegen, einer Form der selektiven Autophagie, kommt es zu einem spezifischen Abbau geschädigter Mitochondrien. Als essentieller Zellbestandteil sind Mitochondrien an vielen zellulären Prozessen beteiligt, sodass eine genaue Regulation des Abbaus der Organellen nötig ist.

Ziel dieses Projektes ist es die Rolle der Mitophagie in Podospora anserina zu untersuchen, sowie beteiligte Komponenten zu identifizieren und charakterisieren und ihren Einfluss auf Alterungsprozesse zu analysieren.

 


warnsmann@bio.uni-frankfurt.de)

Verena Warnsmann | Doktorandin

Untersuchungen zum Einfluss der Modulation von mitochondrialer Qualitätskontrolle auf die Alterung von Podospora anserina

Mitochondrien sind in eukaryotischen Organellen an einer Reihe essentieller Prozesse beteiligt. Beeinträchtigungen dieser Prozesse führen zu verschienen Krankheiten und Alterung. Daher dienen Mitochondrien als Ansatzpunkte für die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung mitochondrialen Krankheiten. Naturstoffe, wie Gossypol, Quercetin oder Curcumin spielen in dieser Entwicklung eine große Rolle. Um die Wirkung dieser Natursoffe zu testen, werden geeignete Testsysteme benötigt. Ein geeignestes System ist der filamentöse Ascomyzet Podospora anserina, welcher durch eine begrenzte Lebensdauer und eine starke mitochondriale Ätiologie des Alterns charekterisiert ist. Weiterhin steht eine Reihe von Techniken zur Verfügung, um die funktionelle Intergität von Mitochondrien zu untersuchen.


Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von Mitochondrien im Wirkmechanismus verschiederner Naturstoffe aufzuklären und die Ergebnisse auf die Forschung höherer biologischer Systeme zu übertragen.

 

 

Technische Assistentinnen

 


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