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Mitarbeiter der Arbeitsgruppe und ihre Arbeitsgebiete

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Dr. Andrea Hamann | Postdoktorandin

Mitochondriale Proteinqualitätskontrolle

Die genetische Manipulation verschiedener Schutzmechanismen führt überraschend oft zu unerwarteten Effekten z.B. auf die Lebensspanne (z.B. Kurzlebigkeit bei PaSod3-Überexpression oder Langlebigkeit bei der Deletion von PaClpP, dem Gen für eine mitochondriale Protease). Verursacht werden diese Effekte durch den Einfluss, den verschiedene Proteinqualitätskontrollsysteme (wie z.B. Schutz vor ROS-bedingten Schäden, Mitophagie, Proteindegradation) aufeinander ausüben. So führt die Beeinträchtigung eines bestimmten Schutzmechanismus zur kompensatorischen Induktion eines anderen. Die diesen Prozessen zugrundeliegenden Regulationsmechanismen sind Ziel unserer Untersuchungen. Dabei wird auch ermittelt, inwieweit die balancierte Fusion und Teilung von Mitochondrien in das Regulationsnetzwerk mit eingebunden ist.





henkel@bio.uni-frankfurt.de

Vanessa Henkel | Doktorandin

Untersuchungen zur Bedeutung selektiver Autophagie für Alterungsprozesse von Podospora anserina

Autophagie ist als Teil der zellulären Qualitätskontrolle ein wichtiger Prozess zum Abbau geschädigter Zellbestandteile. In vorherigen Arbeiten zeigte sich, dass in Podospora anserina, einem filamentösen Ascomyceten, Autophagie auch einen Einfluss auf die Lebensspanne und Alterung ausübt. Bei der Makroautophagie werden unselektiert Zellbestandteile in Autophagosomen eingeschlossen und zur Vakuole transportiert. Bei der Mitophagie hingegen, einer Form der selektiven Autophagie, kommt es zu einem spezifischen Abbau geschädigter Mitochondrien. Als essentieller Zellbestandteil sind Mitochondrien an vielen zellulären Prozessen beteiligt, sodass eine genaue Regulation des Abbaus der Organellen nötig ist.

Ziel dieses Projektes ist es die Rolle der Mitophagie in Podospora anserina zu untersuchen, sowie beteiligte Komponenten zu identifizieren und charakterisieren und ihren Einfluss auf Alterungsprozesse zu analysieren.



jung@bio.uni-frankfurt.de

Alexander Jung | Doktorand

Mitochondriale Qualitätskontrolle durch das Ubiquitin-Proteasom-System und die Bedeutung für Alterungsprozesse im filamentösen Ascomyceten Podospora anserina

In eukaryotischen Organismen erfüllen Mitochondrien eine Reihe essentieller Funktionen, deren Beeinträchtigung zur Ausprägung degenerativer Erkrankungen und zu Alterungsprozessen führt. Eine effektive Kontrolle der Mitochodrienqualität ist daher für jedes biologische System vorteilhaft. Währen die Proteinqualitätskontrolle in allen mitochondrialen Subkompartimenten gut untersucht ist, ist die Rolle der Degradation von an der äußeren Membran präsentierten Proteinen, die durch das Ubiquitin-Proteasom-System (UPS) abgebaut werden , weniger gut verstanden.

Ziel dieser Arbeit ist es daher die Rolle der Ubiquitinierung im Modellorganismus P. anserina hinsichtlich des Einflusses auf die mitochondriale Qualitätskontrolle und den Alterungsprozess aufzuklären.


p.kramer@bio.uni-frankfurt.de

Piet Kramer | Doktorand

Untersuchungen zur Rolle von Cyclophilin D bei der Alterung von Podospora anserina 

Die mitochondriale Permeabilität-Transitionspore (mPTP) spielt eine Schlüsselrolle in der Regulation von Autophagie und programmiertem Zelltod. Die Induktion der mPTP wird kontrolliert durch die mitochondriale Peptidyl-prolyl cis-trans Isomerase cyclophilin D. Initiale Untersuchungen zeigten einen altersabhängigen Anstieg des PaCYPD-Niveaus welcher mit einer beschleunigten Fragmentierung des mitochondrialen Netzwerks, einer gesteigerten Autophagie sowei der Induktion des progammierten Zelltods einhergeht.

Ziel dieses Projektes ist die Aufklärung der molekularen Funktion der PaCypD-vermittelten mPTP-Induktion im Alterungsprozess von Podospora anserina.


rampello@bio.uni-frankfurt.de

Nadia Rampello | Doktorandin


Mitochondriale Membranremodellierung während des Alterungsprozesses im filamentösen Ascomyceten Podospora anserina

Mitochondrien sind essentielle Bestandteile der Zelle. Eine Dysfunktion dieser Organelle wird oft in Verbindung mit Krankheiten sowie mit dem Alterungsvorgang gebracht. Im Alter wird eine Veränderung der Membranmorphologie sowie die Umorganisation der inneren Mitochondrienmembran beobachtet, welche mit einer Dissoziation der F1F0-ATP-Synthase-Dimere korreliert. Die Monomerisierung der F1F0-ATP-Synthase soll vitale Funktionen des Organismus stören und zu einem verfrühten Alterungsprozess führen.

In dieser Arbeit soll die Rolle der Änderung der Mitochondrienmorphologie im Alterungsprozess von P. anserina untersucht werden und in wie weit die F1F0-ATP-Synthase in diesem Prozess involviert ist.


warnsmann@bio.uni-frankfurt.de)

Verena Warnsmann | Doktorandin

Untersuchungen zum Einfluss der Modulation von mitochondrialer Qualitätskontrolle auf die Alterung von Podospora anserina

Mitochondrien sind in eukaryotischen Organellen an einer Reihe essentieller Prozesse beteiligt. Beeinträchtigungen dieser Prozesse führen zu verschienen Krankheiten und Alterung. Daher dienen Mitochondrien als Ansatzpunkte für die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung mitochondrialen Krankheiten. Naturstoffe, wie Gossypol, Quercetin oder Curcumin spielen in dieser Entwicklung eine große Rolle. Um die Wirkung dieser Natursoffe zu testen, werden geeignete Testsysteme benötigt. Ein geeignestes System ist der filamentöse Ascomyzet Podospora anserina, welcher durch eine begrenzte Lebensdauer und eine starke mitochondriale Ätiologie des Alterns charekterisiert ist. Weiterhin steht eine Reihe von Techniken zur Verfügung, um die funktionelle Intergität von Mitochondrien zu untersuchen.


Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von Mitochondrien im Wirkmechanismus verschiederner Naturstoffe aufzuklären und die Ergebnisse auf die Forschung höherer biologischer Systeme zu übertragen.


 

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