Ökophysiologie der Pflanzen

Prof. Dr. Wolfgang Brüggemann, w.brueggemann@bio.uni-frankfurt.de, Telefon 069 798 42192
Dr. Ahmed Ashoub,  ashoub@hotmail.com, Telefon 069 798 42189

Informationen zum Modul

Pflanzen passen sich sowohl im Laufe der Evolution, wie auch im Laufe ihres Individuallebens auf verschiedenen Ebenen an die Umweltbedingungen ihres Standortes an. Neben morphologischen oder anatomischen Reaktionen leisten besondere physiologische Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag dazu, dass sie zum Beispiel an besonders trockenen oder heißen Standorten wachsen können. Gerade unter den Bedingungen des „Global Change“ stoßen viele Arten an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit und werden durch andere Arten mit „besserer“ Anpassung verdrängt. Wir studieren im Modul insbesondere die Fähigkeiten von Pflanzen, sich an Trockenstress und Temperaturstress  anzupassen. Unsere Modellsysteme sind zum einen Bäume (Eichenarten), zum anderen Gräser (C4-Pflanzen), die wir unterschiedlichen Umweltbedingungen aussetzen und untersuchen, wie sich das auf ihr Photosyntheseverhalten auswirkt. Dabei benutzen wir eine Vielzahl von biophysikalischen und biochemischen Methoden, die im Modul vermittelt werden.

Semesterlage des Moduls – Zweite Hälfte des Wintersemesters.

Anzahl der verfügbaren Plätze – 12

Besonderheiten – Das Modul beinhaltet zunächst ein  zweiwöchiges Kurspraktikum, in dem den Studierenden die Methoden des Arbeitskreises nahe gebracht werden. Danach arbeiten die Studierenden unmittelbar in Forschungsprojekten des Arbeitskreises mit.

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